T-Online ohne T-Online – oder DSL pur

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Nachdem ich erneut einen DSL-Zugang installieren durfte, bei dem auch andere „Computerprofis“ schon aufgegeben haben, möchte ich heute doch mal einen kurzen Blog über die Einrichtung von einem DSL-Zugang zu Hause (wir reden nicht über professionelle Netze) schreiben.

Zuerst:
Nein, man braucht die T-Online-Software nicht!
Ebenso verhält es sich mit Software der anderen Anbieter – braucht man nicht.

Tatsächlich machen diese Zugangsprogramme – die oftmals wie bei T-Online, eigene Browservarianten oder Mailprogramme enthalten – mehr Probleme als sie den Speicherfraß wert sind.  Das ist nämlich auch eine nicht zu unterschätzende Problematik bei den Programmen, dass sie – gerade bei T-Online weiß ich es nur zu gut – immer mitgestartet werden und im Hintergrund wertvollen Arbeitsspeicher fressen. Auch wenn man gar nicht online ist.

Jetzt erst wieder gab es ein Problem beim Zugang. Es ging halt nicht. T-Online Saftware war installiert, Benutzerdaten drin, aber nix ging. Leitung war schon von der Telekom geprüft, war okay. Ich guckte also erstmal nach der Konfiguration, sah mit ipconfig, dass der Rechner bereits über DHCP eine IP vom Router bekam und am Router selbst lämpelte das DSL-LED, das anzeigte, dass er eine DSL-Leitung hatte. Also warum sollte das nicht gehen?

Genau – weil irgendwas – weiß der Geier was – in der T-Online-Soft falsch war.

Ich hab mich damit gar nicht befasst weil man dort ohnehin keine E-Mail von T-Online nutzen wollte – was die einzigste nachvollziehbare Erklärung für mich sein kann, die T-Online-Saftware überhaupt zu nutzen. Aber selbst das ist mit Thunderbird zu konfigurieren, man muss nur wissen wie – aber das steht ja alles im Netz.

Also wie richtet man einen Zugang ohne die Software ein?
Völlig easy.
Man besorgt sich die IP des Routers – steht entweder drauf oder im Handbuch dazu – oder wenn er ohnehin schon konfiguriert ist, findet man ihn als Gateway eingetragen, wenn man den Rechner schon angestöpselt hat und unter einem CMD-Fenster (im DOS) den Befehl „ipconfig /ALL“ eingibt.

Diese IP-Adresse tippselt man im Browser – hier geht auch der IE, falls noch nix anderes auf dem Rechner ist – oben in der Adresszeile ein und erhält das Config-Menue des Routers. Das geht bei den T-Online-Routern genauso wie bei FritzBoxen oder sonstigen Teilen.

Das jetzt benötigte Passwort findet man in der Regel ebenfalls auf dem Routergehäuse oder im Handbuch (meist als Aufkleber).

Voilá – Providereinstellungen aufrufen, den richtigen auswählen und die Daten reinhämmern.

Fertig. Also für den Zugang. Natürlich kann man jetzt noch mehr konfigurieren, vor allem Sicherheit (WLAN abschalten wenn man’s nicht braucht usw.) aber das ist heute nicht das Thema.

Ja, das wars.

InternetExplorer oder Firefox oder Iron – notfalls auch Chrome 🙂 – aufrufen und es sollte gehen.

Für E-Mail empfehle ich den Thunderbird, fürs Browsen den Firefox – mit den Add-Ons „AdblockPlus“ und „NoScript“ als Minimum und gut ist.

Klingt einfach? – Ist es auch.

Falls es doch nicht geht, prüft man nochmal die Netzwerkeinstellungen des Rechners – er darf keine feste IP eingestellt haben sondern sollte diese per DHCP automatisch vom Router bekommen.

Dass hier zwei andere „IT-Profis“ vor mir gescheitert waren, erkläre ich mir nur damit, dass der RJ45-Stecker, der das Netzwerkkabel des Computers in den Router stöpselt, keine Festhaltenase hatte und damit leicht herausrutschen konnte.
Aber selbst das hätten die merken müssen, oder nicht?

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